Proofpoint
Analyse zur Wahl
von Proofpoint

Proofpoint:
Sagt das
Spam-Aufkommen das
Wahlergebnis vorher?

- Betreffzeilen ausgewertet
- Ergebnis der Wahlen voraussagen
- genauer als Prognosen

- Dass sich Spam-Versender bekannte Marken zunutze machen, um die Empfänger der Spam-Mails zu unüberlegten Klicks zu animieren, ist bekannt. Doch war Ihnen auch klar, dass dieses Schema von Spammern auch bei politischen Parteien und Kandidaten angewandt wird? Proofpoint hat sich dieses Phänomen näher angesehen, und zwar in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA. In all diesen Ländern wurden dabei die Betreffzeilen der Spam-Mails nach Bezug zu einer politischen Partei und/oder eines Kandidaten ausgewertet. Zur Erläuterung: Im Betreff der Spam-Nachricht war z.B. eine angebliche News – für Deutschland –
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über Frau Merkel oder Herrn Schulz oder mit Bezug auf eine der Parteien, die vermutlich im nächsten Bundestag vertreten sein werden. In den anderen genannten Ländern geschah dies selbstverständlich mit Bezug auf die Kandidaten und Parteien des jeweiligen Landes. Für Frankreich, Großbritannien und den USA wurde die Häufigkeit der Mails mit dem Bezug zu den Kandidaten und Parteien mit dem jeweilig erzielten Ergebnis verglichen. Das spannende dabei: Der jeweilige Anteil der Spam-Nachrichten mit Bezug auf eine Partei oder Kandidaten korrelierte in allen drei Ländern mit dem Ergebnis der Wahlen – und zwar genauer als die durchschnittliche Prognose der Meinungsforschungsinstitute. Die Forscher des Cybersecurity-Unternehmens haben nun auch Spam mit Bezug auf CDU, SPD, CSU, FDP, AfD, Bündnis90/Die Grünen und Die Linke ausgewertet. Aufgrund des Vergleichs bisheriger Ergebnisse in anderen Ländern und der Auswertung der Spam-Nachrichten mit Bezug auf die genannten Parteien und Kandidaten wagen die Sicherheitsexperten sogar eine Prognose des Wahlsiegers.
Chatbot
Das nächste Level
der Kundenkommunikation

YouGov:
Chatbots bieten
viele Vorzüge

- Studie „Kommunikation per Chatbot“
- automatisierte Kommunikation
- viel Aufklärungsarbeit nötig

- Für die deutliche Mehrheit der Deutschen (77 Prozent) ist die private Kommunikation über Messenger-Dienste längst alltäglich. Zugleich suchen 84 Prozent in bestimmten Situationen den direkten Kontakt zu Unternehmen. Was liegt da näher, als dass Unternehmen mit ihren Kunden über Chatbots in Kontakt treten? Wie die Studie „Kommunikation per Chatbot“ des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov zeigt, kann sich schon heute schon jeder Zweite die automatisierte Kommunikation mit einem Computerprogramm vorstellen.
Chatbots bieten Unternehmen im Bereich des Customer Services die Chance, dem intensiven Kommunikationsbedürfnis ihrer Kunden abseits von Öffnungs- und Servicezeiten zu entsprechen und dabei Ressourcen zu sparen. Unternehmen wie Lufthansa, Zalando oder Opel haben Chatbots bereits in ihr Marketing integriert.

Eine erfolgreiche Kundenkommunikation via Chatbot, erfordert jedoch zunächst Aufklärungsarbeit: Bisher haben sieben von zehn Befragten (69 Prozent) den Begriff Chatbots noch nie gehört. Dementsprechend erwartet fast jeder Vierte (23 Prozent) auch keine Verbesserung der Kommunikation mit Unternehmen. Von den 50 Prozent der Deutschen, die einem Chatbot grundsätzlich offen gegenüber stehen, empfinden es 62 Prozent als Vorteil, nicht an Öffnungszeiten gebunden zu sein. Fast ebenso viele (61 Prozent) nennen fehlende Warteschleifen als einen Pluspunkt von Chatbots, während mehr als die Hälfte (55 Prozent) zudem eine schnelle Beantwortung der FAQs erwartet. Diese Vorzüge sollten Unternehmen vor allem an online- und Social-Media-affine Personen bis 44 Jahre mit Abitur sowie einem Haushaltsnettoeinkommen über 3.000 Euro kommunizieren. Doch nicht jede Branche bzw. jedes Thema eignet sich gleichermaßen, um potenzielle Chatbotnutzer von und für Chatbots zu begeistern. Die Top 3 der Unternehmen oder Einrichtungen, bei denen sich potenzielle Nutzer grundsätzlich vorstellen können, mit einem Chatbot zu kommunizieren, sind Online-Händler, Internet- und Telekommunikationsanbieter sowie öffentliche Einrichtungen. Eher weniger vorstellbar ist es hingegen bei Banken, der Regierung und Regierungsorganisationen und Apotheken.

Bitkom schlägt Alarm:
Start-ups leiden
unter Fachkräftemangel

- jedes zweite Start-up betroffen
- IT-Jobs schwer zu besetzen
- Mangel an Entwicklern

- Ein Start-up gründen ist eine Sache, aber wenn die Geschäfte laufen und das junge Unternehmen wächst, stellt sich rasch die Frage nach geeigneten Mitarbeitern. Deutsche Start-ups stehen dabei aktuell vor dem Problem, dass auch sie vom Fachkräftemangel betroffen sind: Mehr als jedes zweite Start-up (53 Prozent) gibt an, dass bereits mindestens einmal eine Position nicht besetzt werden konnte, weil sich kein qualifizierter Bewerber gefunden hat. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 250 Start-up-Gründern. Vor allem IT-Jobs sind dabei schwer zu besetzen. Rund zwei Drittel der Gründer (65 Prozent) geben an,
dass es besonders schwer sei, qualifizierte IT-Experten einzustellen. 17 Prozent haben Probleme, Vertriebsmitarbeiter zu finden, 10 Prozent sehen Probleme im Bereich Marketing und Kommunikation. Nur rund jedes zwanzigste Unternehmen sieht die größten Probleme bei der Besetzung von Management- und Geschäftsführungs-Positionen (5 Prozent) bzw. im Projektmanagement (4 Prozent). Mit Blick auf die IT-Positionen sind bei den Start-ups vor allem Entwickler Mangelware. 17 Prozent der Gründer geben an, dass Backend-Entwickler besonders schwer zu finden sind, 13 Prozent beklagen allgemein ein Fehlen von Entwicklern und Programmierern. 8 Prozent finden keine Javascript-Entwickler, 7 Prozent keine Front-End-Entwickler und ebenso viele keine Mobile-Entwickler. Auch bei den Top-Themen der Branche gibt es Schwierigkeiten bei der Mitarbeiter-Suche. So geben 6 Prozent der Gründer an, dass es besonders schwer ist, Big-Data- und Data-Science-Experten einzustellen, bereits heute sehen 3 Prozent einen gravierenden Mangel bei Fachleuten für Künstliche Intelligenz und Machine Learning.

Lahm
Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm

Fanmiles:
Philipp Lahm auf
der Bits & Pretzels

- Highlight-Speaker
- Berliner Startup Fanmiles
- Merkmale von guten Teams

- Fußballweltmeister Philipp Lahm ist zusammen mit den beiden Fanmiles-Geschäftsführern Fabian Schmidt und Alan Sternberg am 25. September bei Bits & Pretzels als Highlight-Speaker mit an Bord. Das Trio, das seit 2016 zusammenarbeitet, diskutiert am zweiten Tag des Gründerfestivals vor über 5.000 Gründern,
Investoren und Gründungsinteressierten über die Wahl, Ausbildung und Bedeutung von Teams - im Sport und im Unternehmen. Philipp Lahm, der schon während der letzten aktiven Jahre als Fußballprofi, in verschiedene Unternehmen investiert hat, ist seit 2016 auch an Fanmiles beteiligt. Nach seinem Ende beim FC Bayern München und in der Nationalmannschaft, möchte er seine Erfahrung aus dem Sport jetzt für seine Holding nutzen. Das Berliner Startup Fanmiles ist ein Loyalty Konto mit einer eigenen Währung, die den gleichen Namen trägt. Mit einer Registrierung, kann man anschließend in Kundenbindungsprogrammen von Unternehmen die Währung #fanmiles für gezielte Aktivitäten sammeln und partner-übergreifend für Produkte, Services und Erlebnisse bei den Partnern einlösen. Fabian Schmidt, der als Chief Executive Officer fungiert, und sein Kollege Alan Sternberg, haben gemeinsam 2013 das Unternehmen gegründet und sind derzeit, gemeinsam mit Jens Dressler als CTO, auf Wachstumskurs. Auf der Center Stage werden Philipp Lahm, Alan Sternberg, und Fabian Schmidt gemeinsam über die Rahmenbedingungen und Merkmale von guten Teams und die Bedeutsamkeit von Teamzusammenhalt sprechen. Als jüngster WM-Kapitän und langjähriger Führungsspieler beim FC Bayern ist Lahm gut vertraut mit verschiedenen Teamstrukturen und kann aus seiner heutigen Rolle als Investor und Gesellschafter an konkreten Beispielen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Startups und Fußballvereinen aufzeigen: Unter anderem was Fanmiles bieten konnte und Barcelona nicht.
Bitkom
Steigender Personalbedarf für Social Media

Bitkom:
Soziale Netzwerke in
Unternehmen etabliert

- Facebook, Xing und LinkedIn beliebt
- personeller Aufwand hoch
- Datenschutz als Herausforderung

- Die meisten Firmen wissen mittlerweile, dass sie an Sozialen Netzwerken nicht mehr vorbeikommen. So nutzen 73 Prozent der Unternehmen heute Social Media. Je größer ein Unternehmen, desto häufiger setzt es Soziale Plattformen wie zum Beispiel Facebook oder Twitter ein. Bei den großen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern sind es nahezu alle, bei den Unternehmen mit 100 bis 499 Beschäftigten sind es 88 Prozent, bei den kleineren ab 20 Mitarbeitern 68 Prozent. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Als wichtigstes Instrument der Social-Media-Kommunikation sehen Unternehmen Soziale Netzwerke wie Facebook, Xing und LinkedIn, die bei 99 Prozent zum Einsatz kommen.
Es folgen Twitter (60 Prozent) und Videoplattformen wie YouTube oder Vimeo (41 Prozent). Foto-Plattformen wie zum Beispiel Instagram oder Flickr nutzen 27 Prozent, Messaging-Dienste wie WhatsApp oder Snapchat nutzen 24 Prozent. Lokale Bewertungsportale wie Foursquare oder Yelp verwenden immerhin noch 10 Prozent. Unternehmen, die Social Media noch nicht einsetzen, ist meist der personelle Aufwand zu hoch (36 Prozent). Auch rechtliche Unsicherheiten (24 Prozent), fehlender Nutzen (21 Prozent), interne Widerstände und der finanzielle Aufwand (je 17 Prozent) werden als Gründe dafür genannt, dass Social Media nicht zum Einsatz kommt. 14 Prozent der Unternehmen sagen außerdem, dass sie nicht die notwendige fachliche Expertise haben, um über Soziale Medien zu kommunizieren. Diejenigen, die Social Media einsetzen, sehen als größte Herausforderung für die Zukunft den steigenden Ressourcen- und Personalbedarf in diesem Bereich (75 und 64 Prozent). Auch der Datenschutz (60 Prozent) und die Einbindung in bestehende Unternehmensprozesse (56 Prozent) werden in Zukunft laut den Unternehmen Herausforderungen sein. Je 45 Prozent sehen den Umgang mit Big Data und Predictive Analytics sowie fehlende Kenntnisse im digitalen Bereich als problematisch an. Herausforderungen warten aber nicht nur in der Zukunft: 39 Prozent der Unternehmen, die Social Media einsetzen, haben schon einmal negative Erfahrungen in der externen Kommunikation gemacht. Meist werden sie dabei mit Kritik am Produkt (25 Prozent) oder an der Unternehmenspolitik (9 Prozent) konfrontiert. Von Beleidigungen und Diffamierungen berichten 7 Prozent der Unternehmen. Mit so genannten Shitstorms, also massiven Anfeindungen, hat nur ein sehr geringer Anteil von 3 Prozent zu kämpfen.

Video:
3 Fragen an den
Oberbürgermeister von Darmstadt
Digitale Stadt:
Darmstadt gewinnt Wettbewerb

- Ausbau zur digitalen Modellstadt
- intelligente Lieferdienste
- Unterstützung von Partnerunternehmen


- Darmstadt ist Gewinner des Wettbewerbs „Digitale Stadt“, den der Verband Bitkom in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) initiiert hat. Mit der Unterstützung von mehr als 20 Partnerunternehmen wird Darmstadt nun zu einer digitalen Modellstadt ausgebaut. Ab Anfang 2018 werden Bereiche wie der Verkehrssektor, die Energieversorgung, Schulen und das Gesundheitswesen


mit neuesten digitalen Technologien ausgerüstet. Zudem sollen künftig die öffentliche Verwaltung innovative Online-Anwendungen und der Handel intelligente Lieferdienste anbieten können. Auch die Telekommunikationsnetze sollen ausgebaut und verbessert werden. Das teilte der Bitkom am Montagabend aus Anlass des ersten Nationalen Digital-Gipfels in der Rhein-Neckar-Metropolregion mit. Darmstadt setzte sich in einem engen Finale gegen Heidelberg, Kaiserslautern, Paderborn und Wolfsburg durch. Die Gewinnerstadt erzielte bei der Bewertung durch die sechsköpfige Jury die höchste Gesamtpunktzahl. Bewertet wurden Strategien und Konzepte der Bewerberstädte. Dabei ging es insbesondere um die jeweilige Vision einer digitalen Stadt, die Unterstützung vor Ort, professionelles Projektmanagement, nachhaltige Entwicklung und Kommunikationsstrategien. Am Ausbau von Darmstadt zu einer digitalen Vorzeigestadt beteiligt sich ein breites Bündnis aus Digitalunternehmen, die das Projekt mit Produkten und Dienstleistungen in zweistelliger Millionenhöhe pro bono unterstützen. Das Projektmanagement wird bereits im Juli seine Arbeit aufnehmen. Die ersten Anwendungen folgen im kommenden Jahr.