DGP
DeutschesGesundheitsPortal

Medizin-Portal DGP:
Mehr Wissen hilft

- Studien- und Forschungsergebnisse
- für Laien verständlich
- besser auf Arztgespräch vorbereitet

- Zu derzeit 18 schweren und meist
chronischen Erkrankungen recherchieren die WissenschaftlerInnen des Instituts täglich weltweit in medizinisch-wissenschaftlichen Datenbanken nach neuesten Studien, fragen in Forschungsinstituten und Kliniken nach neuen Forschungsergebnissen und lesen vielfältige medizinische Fachzeitschriften. Die meist englischsprachigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen werden laienverständlich auf Deutsch zusammengefasst und zur Verfügung gestellt.

Ziel ist der mündige Patient

Das DeutscheGesundheitsPortal möchte im Gesundheitswesen neue Impulse setzen: Es macht die aktuellen medizinischen Forschungsergebnisse insbesondere zu neuen Therapien einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. So kommen wissenschaftliche Erkenntnisse und Therapien schneller im Alltag der Patienten an, zeigen ihnen neue Perspektiven auf und geben ihnen Mut und neue Hoffnung.

Die Nutzer erhalten zu dem ausgewählten Krankheitsbild die neuesten internationalen Studien und Forschungsergebnisse — laienverständlich in deutscher Sprache zusammengefasst. Die Nutzer erhalten einen Einblick in die medizinische Wissenschaft und Forschung. Als informierte, mündige Patienten sind sie besser auf das Arztgespräch vorbereitet und können ihre Therapie mitbestimmen.

Medizin App
Medizin-App gegen Migräne

Medizin-App:
Kopfschmerzen mildern

- von Barmer und Deutsche Telekom
- App „M-sense“
- Schlafverhalten erfassen

- Hilfe für Millionen von Menschen: Kann eine Smartphone-App wirklich dazu beitragen, Kopfschmerzen und Migräne zu lindern? Um das herauszufinden, starten Barmer und Deutsche Telekom gemeinsam ein Pilotprojekt unter wissenschaftlicher Begleitung der Berliner Charité. Es soll zeigen, ob die App „M-sense“ die Leiden von Kopfschmerz- und Migränepatienten mildern kann.

Schmerzattacken analysieren

In der App erfassen Betroffene eine Reihe relevanter Einflussfaktoren für Schmerzattacken, wie etwa Schlafverhalten, Wetter oder Stress sowie die Attacken selbst. „M-sense“ analysiert diese Informationen und erstellt ein persönliches Schmerzmuster. Anhand dieses Musters entwickelt die App individuelle Handlungstipps für die Nutzer. Vom Autogenen Training über Muskelentspannung bis zum Ausdauersport werden präventive Maßnahmen in Begleitung zur klassischen Therapie vorgeschlagen, um Intensität und Dauer künftiger Schmerzattacken zu reduzieren. Aus den persönlichen App-Protokollen können sich zudem wertvolle Hinweise für die ärztliche Therapie ergeben.
Gesundheitskarte
Umfrage vom August 2017
QUELLE: www.splendid-research.com

Splendid Research:
Digitale Gesundheitsakte
hat großes Potenzial

- repräsentative Umfrage
- Diagnosen werden genauer
- Gefahr des gläsernen Bürgers

- Mit der elektronischen Gesundheitsakte können Patienten und Ärzte in Zukunft alle Informationen zum Gesundheitszustand einer Person bündeln. Diagnosen werden dadurch genauer und gleichzeitig transparenter.

Umfrage im August 2017

Eine aktuelle Studie zeigt nun erstmals detailliert: Die Mehrheit der Deutschen würde die elektronische Gesundheitsakte nutzen, hat aber auch klare Erwartungen an Funktionen und Datenschutz.

Das Marktforschungsinstitut Splendid Research hat im Rahmen einer im August 2017 1.023 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema elektronische Gesundheitsakte befragt. Untersucht wurden das Gesundheitsverhalten, allgemeine Einstellungen zum Datenschutz sowie Akzeptanz, Bedenken und Erwartungen gegenüber der Einführung elektronischer Gesundheitsakten.

Die Mehrheit der Deutschen ist grundsätzlich bereit, eine elektronische Gesundheitsakte anzulegen: 56 Prozent der Bundesbürger sind an einer Nutzung interessiert, nur zehn Prozent schließen die Zusammenführung ihrer Gesundheitsdaten in elektronischer Form aus. Das verbleibende Drittel ist unentschlossen und muss Vor- und Nachteile erst noch abwägen. Im Hinblick auf Funktionsumfang und Einbindung der im Gesundheitssystem beteiligten Akteure haben die Bundesbürger klare Vorstellungen: Ganz oben in der Gunst der Deutschen stehen jene Funktionen, die den Nutzern eine Zeit- und Aufwandsersparnis versprechen. Am stärksten werden dabei die Notfalldatenfunktion und der elektronische Impfpass nachgefragt.

Erwartungen an den Datenschutz

Gleichzeitig erwarten 60 Prozent der Deutschen eine automatisierte Übertragung der Gesundheits- und Behandlungsdaten sowie die flächendeckende Einbindung von Ärzten, Krankenkassen und Apotheken. Unabhängig vom persönlichen Nutzungsinteresse attestierte die Mehrheit der Deutschen der elektronischen Gesundheitsakte einen positiven Einfluss auf Behandlungsverlauf und Gesundheitsverhalten: Fast zwei Drittel bewerten den generellen Einfluss auf ärztliche Behandlungen als positiv. Drei von vier Personen geben zudem an, die elektronische Gesundheitsakte könne im Notfall den behandelnden Ärzten wertvolle Informationen bereitstellen und immerhin noch die Hälfte erhofft sich zudem eine Erhöhung der Behandlungssicherheit durch die umfassende Verfügbarkeit medizinischer Informationen. Zudem sieht die Hälfte der Deutschen durch die elektronische Gesundheitsakte das eigene Gesundheitsverhalten, z.B. durch häufigeres Blutdruckmessen, unterstützt. Immerhin noch 45 Prozent fühlen sich dadurch besser in der Lage, mit Ihrem Arzt über Beschwerden und Erkrankungen zu sprechen. Die Bevölkerung hat allerdings auch Sorgen und Befürchtungen in Bezug auf die elektronische Gesundheitsakte: Sechs von zehn Deutsche sehen sowohl die Gefahr des gläsernen Bürgers als auch das Potenzial des Missbrauchs durch Kriminelle. Auch die informationelle Selbstbestimmung wird im Rahmen der Nutzung als überaus wichtig erachtet.