Gigaset
smart care besteht aus fünf Universalsensoren

Gigaset:
Assistenzsystem
für Senioren

- Marktstart für smart care
- Cloud wertet die Daten aus
- automatisierte Alarmrufe

- Assistenzsysteme sollen allein lebenden älteren Menschen Sicherheit und Unabhängigkeit gewährleisten. Zur IFA 2018 startet Gigaset mit dem Verkauf
von smart care. Das Senioren-Assistenzsystem ermöglicht älteren Menschen, länger in ihren eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben und informiert sorgende Angehörige bei Unregelmäßigkeiten. Gigaset smart care steht auf der technischen Grundlage des Smart Home Systems von Gigaset.

Gigaset smart care App

Die Komponenten kommunizieren schnurlos mit der Basisstation. Die Cloud wertet die Daten aus, stellt sie in einen Kontext und gleicht sie mit zuvor eingestellten Parametern ab. Gibt es Abweichungen – zum Beispiel wenn das Haus zu einer ungewöhnlichen Zeit verlassen wird – informiert die Gigaset smart care App umgehend per Push-Nachricht.

Vertrauensperson
wird benachrichtigt

In Kombination mit einem seniorengerechten DECT-Telefon sind auch automatisierte Alarmrufe an bis zu vier hinterlegte Telefonnummern möglich. So wissen Senioren, dass jederzeit schnell und direkt eine Vertrauensperson benachrichtigt wird, wenn es nötig ist. Und Angehörige können sich sicher sein, dass es dem allein lebenden Familienmitglied gut geht.
Fontane-Studie
Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär,
BMBF (links), Prof. Dr. Friedrich Köhler, Studienleiter,
Charité (rechts) (Foto: Peitz/Charité)

Fontane-Studie:
Telemedizin rettet Leben

- Leben von Herzpatienten verlängern
- jährlich rund 300.000 Neuerkrankungen
- Patienten mit Telemedizin besser versorgen

- Die Fontane-Studie der Charité - Universitätsmedizin Berlin hat erstmals nachgewiesen, dass die telemedizinische Mitbetreuung das Leben vonHerzpatienten verlängern kann. Zudem ist die Telemedizin gleichermaßen für Patienten im ländlichen Raum und in Metropolregionen geeignet. Die fünfjährige Studie, an der mehr als 1.500 Patientinnen und Patienten teilgenommen haben, wurde mit verschiedenen Partnern und in enger Kooperation mit zwei großen Krankenkassen durchgeführt.

chronische Herzinsuffizienz

Rund 1,8 Millionen Deutsche leiden an einer chronischen Herzinsuffizienz, jährlich kommen rund 300.000 Neuerkrankungen hinzu. In den vergangenen zehn Jahren war sie die häufigste Ursache für stationäre Aufnahmen.

Telemedizin wirkt

Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär, Bundesministerium für Bildung und Forschung: "Die Ergebnisse der vom Bundesforschungsministerium finanzierten Telemedizin-Studie Fontane zeigen: Telemedizin wirkt. Sie ermöglicht es, Patienten mit Herzschwäche besser zu versorgen - unabhängig davon, ob sie auf dem Land oder in der Stadt wohnen."

Die Ergebnisse zeigen, dass die Telemedizinpatienten weniger Tage aufgrund von ungeplanten kardiovaskulären Ereignissen im Krankenhaus verbringen mussten und länger lebten.

Video:
Rettungseinsatz Polizei Lincolnshire (England)

DJI Europe:
Drohnen retteten Menschenleben

- 27 Einzelfälle auf fünf Kontinenten
- Rettungsbojen für Schwimmer
- Bereitstellung von Hilfsgütern

- Mindestens 65 Menschen wurden im letzten Jahr durch Drohnen gerettet. Dies geht aus einem Bericht hervor, den DJI veröffentlicht hat. Der Bericht „More Lives Saved: “A Year Of Drone Rescues Around The World,” stellte Meldungen von Nachrichtenagenturen und öffentlichen Sicherheitsorganen aus aller Welt zusammen und umfasst 27 Einzelfälle auf fünf Kontinenten.

Dieser hebt hervor, wie die Kombination aus verbesserter Drohnentechnologie, schneller Akzeptanz der Technologie durch Ersthelfer und kluger Regulierung in der Luftfahrt den Einsatz von Multicoptern bei kritischen Sicherheits- und Rettungseinsätzen beschleunigt haben.

Kombiniert mit einem Bericht, der letztes Jahr von DJI veröffentlicht wurde, wurden weltweit insgesamt mindestens

124 Menschen durch Drohnen gerettet. Unter anderem haben Drohnen Rettungsbojen für in Not geratene Schwimmer in Australien und Brasilien abgeworfen, bewusstlose Opfer bei Frost in England und Amerika ausfindig gemacht und bei der Bergung von in Schwierigkeiten geratenen Menschen in Feldern, Flüssen oder Bergen geholfen.

„Drohnen unterstützen Rettungskräfte bei Vermisstensuche, der Bereitstellung von Hilfsgütern, wie Nahrung oder Schwimmwesten, und vermindern die Reaktionszeiten von Stunden auf Minuten“, erklärte Brendan Schulman, DJI Vice President for Policy & Legal Affairs. „Wenn Gesetze und Vorschriften die Anwendung von Drohnen in der öffentlichen Sicherheit vereinfachen, können Einsatzkräfte Zeit und Geld sparen, ihr Personal schützen und, was am allerwichtigsten ist, in Gefahr geratene Menschen retten.“

Einsatz von Wärmebildkameras

Im Schnitt wurde im vergangenen Jahr mehr als eine Person pro Woche durch eine Drohne gerettet, stellte der Bericht fest. Darunter waren auch mindestens 18 Menschen, die mit Hilfe von Wärmebildkameras gefunden wurden. Diese Kameras können auch in der Dunkelheit Körperwärme erfassen, sogar wenn Vermisste von Laub und Ästen bedeckt sein sollten.

In einem Fall wurde die Polizei Lincolnshire (England) in einer kalten Nacht zu einem Autounfall auf einer dunklen Landstraße gerufen, konnte den Fahrer jedoch nicht finden. Mit Hilfe einer mit Infrarotkamera ausgestatteten Drohne wurde der Fahrer in einem etwas von der Unfallstelle entfernten Graben lokalisiert.

DGP
DeutschesGesundheitsPortal

Medizin-Portal DGP:
Mehr Wissen hilft

- Studien- und Forschungsergebnisse
- für Laien verständlich
- besser auf Arztgespräch vorbereitet

- Zu derzeit 18 schweren und meist
chronischen Erkrankungen recherchieren die WissenschaftlerInnen des Instituts täglich weltweit in medizinisch-wissenschaftlichen Datenbanken nach neuesten Studien, fragen in Forschungsinstituten und Kliniken nach neuen Forschungsergebnissen und lesen vielfältige medizinische Fachzeitschriften. Die meist englischsprachigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen werden laienverständlich auf Deutsch zusammengefasst und zur Verfügung gestellt.

Ziel ist der mündige Patient

Das DeutscheGesundheitsPortal möchte im Gesundheitswesen neue Impulse setzen: Es macht die aktuellen medizinischen Forschungsergebnisse insbesondere zu neuen Therapien einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. So kommen wissenschaftliche Erkenntnisse und Therapien schneller im Alltag der Patienten an, zeigen ihnen neue Perspektiven auf und geben ihnen Mut und neue Hoffnung.

Die Nutzer erhalten zu dem ausgewählten Krankheitsbild die neuesten internationalen Studien und Forschungsergebnisse — laienverständlich in deutscher Sprache zusammengefasst. Die Nutzer erhalten einen Einblick in die medizinische Wissenschaft und Forschung. Als informierte, mündige Patienten sind sie besser auf das Arztgespräch vorbereitet und können ihre Therapie mitbestimmen.

Medizin App
Medizin-App gegen Migräne

Medizin-App:
Kopfschmerzen mildern

- von Barmer und Deutsche Telekom
- App „M-sense“
- Schlafverhalten erfassen

- Hilfe für Millionen von Menschen: Kann eine Smartphone-App wirklich dazu beitragen, Kopfschmerzen und Migräne zu lindern? Um das herauszufinden, starten Barmer und Deutsche Telekom gemeinsam ein Pilotprojekt unter wissenschaftlicher Begleitung der Berliner Charité. Es soll zeigen, ob die App „M-sense“ die Leiden von Kopfschmerz- und Migränepatienten mildern kann.

Schmerzattacken analysieren

In der App erfassen Betroffene eine Reihe relevanter Einflussfaktoren für Schmerzattacken, wie etwa Schlafverhalten, Wetter oder Stress sowie die Attacken selbst. „M-sense“ analysiert diese Informationen und erstellt ein persönliches Schmerzmuster. Anhand dieses Musters entwickelt die App individuelle Handlungstipps für die Nutzer. Vom Autogenen Training über Muskelentspannung bis zum Ausdauersport werden präventive Maßnahmen in Begleitung zur klassischen Therapie vorgeschlagen, um Intensität und Dauer künftiger Schmerzattacken zu reduzieren. Aus den persönlichen App-Protokollen können sich zudem wertvolle Hinweise für die ärztliche Therapie ergeben.
Gesundheitskarte
Umfrage vom August 2017
QUELLE: www.splendid-research.com

Splendid Research:
Digitale Gesundheitsakte
hat großes Potenzial

- repräsentative Umfrage
- Diagnosen werden genauer
- Gefahr des gläsernen Bürgers

- Mit der elektronischen Gesundheitsakte können Patienten und Ärzte in Zukunft alle Informationen zum Gesundheitszustand einer Person bündeln. Diagnosen werden dadurch genauer und gleichzeitig transparenter.

Umfrage im August 2017

Eine aktuelle Studie zeigt nun erstmals detailliert: Die Mehrheit der Deutschen würde die elektronische Gesundheitsakte nutzen, hat aber auch klare Erwartungen an Funktionen und Datenschutz.

Das Marktforschungsinstitut Splendid Research hat im Rahmen einer im August 2017 1.023 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema elektronische Gesundheitsakte befragt. Untersucht wurden das Gesundheitsverhalten, allgemeine Einstellungen zum Datenschutz sowie Akzeptanz, Bedenken und Erwartungen gegenüber der Einführung elektronischer Gesundheitsakten.

Die Mehrheit der Deutschen ist grundsätzlich bereit, eine elektronische Gesundheitsakte anzulegen: 56 Prozent der Bundesbürger sind an einer Nutzung interessiert, nur zehn Prozent schließen die Zusammenführung ihrer Gesundheitsdaten in elektronischer Form aus. Das verbleibende Drittel ist unentschlossen und muss Vor- und Nachteile erst noch abwägen. Im Hinblick auf Funktionsumfang und Einbindung der im Gesundheitssystem beteiligten Akteure haben die Bundesbürger klare Vorstellungen: Ganz oben in der Gunst der Deutschen stehen jene Funktionen, die den Nutzern eine Zeit- und Aufwandsersparnis versprechen. Am stärksten werden dabei die Notfalldatenfunktion und der elektronische Impfpass nachgefragt.

Erwartungen an den Datenschutz

Gleichzeitig erwarten 60 Prozent der Deutschen eine automatisierte Übertragung der Gesundheits- und Behandlungsdaten sowie die flächendeckende Einbindung von Ärzten, Krankenkassen und Apotheken. Unabhängig vom persönlichen Nutzungsinteresse attestierte die Mehrheit der Deutschen der elektronischen Gesundheitsakte einen positiven Einfluss auf Behandlungsverlauf und Gesundheitsverhalten: Fast zwei Drittel bewerten den generellen Einfluss auf ärztliche Behandlungen als positiv. Drei von vier Personen geben zudem an, die elektronische Gesundheitsakte könne im Notfall den behandelnden Ärzten wertvolle Informationen bereitstellen und immerhin noch die Hälfte erhofft sich zudem eine Erhöhung der Behandlungssicherheit durch die umfassende Verfügbarkeit medizinischer Informationen. Zudem sieht die Hälfte der Deutschen durch die elektronische Gesundheitsakte das eigene Gesundheitsverhalten, z.B. durch häufigeres Blutdruckmessen, unterstützt. Immerhin noch 45 Prozent fühlen sich dadurch besser in der Lage, mit Ihrem Arzt über Beschwerden und Erkrankungen zu sprechen. Die Bevölkerung hat allerdings auch Sorgen und Befürchtungen in Bezug auf die elektronische Gesundheitsakte: Sechs von zehn Deutsche sehen sowohl die Gefahr des gläsernen Bürgers als auch das Potenzial des Missbrauchs durch Kriminelle. Auch die informationelle Selbstbestimmung wird im Rahmen der Nutzung als überaus wichtig erachtet.